Radwanderland Rheinland-Pfalz

Erkunden Sie Land und Leute mit dem Fahrrad

Wer im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland lebt oder Urlaub macht, hat zahlreiche Möglichkeiten, die Bewohner und Sehenswürdigkeiten der Region per Drahtesel kennen zu lernen. Schon seit geraumer Zeit setzt das Bundesland auf den Ausbau des Verkehrsnetzes für Radfahrer. Hinzu kommt die einzigartige Landschaft mit den reizvollen Szenerien, den wunderschönen Winzerorten und den idyllischen Flusstälern. Insgesamt sieben Radfernwege findet der ambitionierte Sportler hier, die allesamt neben den großen Flüssen des schönen Bundeslandes verlaufen. Eine absolute Besonderheit sind die Radwege, die auf stillgelegten Bahntrassen führen. Neben geringen Steigungsverhältnissen befinden sich diese Strecken auch abseits der Straßen, sodass sie vor allem für Familien ideale Strecken sind.

Spannende Radtouren auf ausgedienten Bahntrassen

Sie sind die Markenzeichen im Radfahrland Rheinland-Pfalz: Die zu Radwegen ausgebauten ehemaligen Bahntrassen. Sie eignen sich besonders für das scheinbar für diese Strecken erfundenem Genussradeln. Charakteristisch sind die nur sanften Anstiege, die man in einer der ausgeprägtesten Mittelgebirgslandschaften der Bundesrepublik Deutschland kaum erwartet. Die sind der vormaligen Nutzung zu verdanken. Die Ingenieure haben die Steigungen für die Dampflokomotiven möglichst gleichmäßig und gering entworfen. Hinzu kommen eine klare Streckenführung und ein ausgezeichneter Bodenbelag, auf dem Radfahren nur eines macht: Einen Riesenspaß. Abwechslungsreich gestaltet sich die Strecke durch Dämme, Tunnel und Brücken. Eine einzigartige Szenerie frei von jedem Autoverkehr.

Einheitliche und durchgängige Fahrradwegweisung

Die Radwege in Rheinland-Pfalz zeichnen sich darüber hinaus durch eine durchgängige und einheitliche Wegweisung durch Schilder und durch eine ausgezeichnete Wartung aus. Die Radwege in Rheinland-Pfalz unterliegen einer stetigen Qualitätskontrolle. Diese beginnt bereits bei der Auswahl der Strecken als Fahrradweg. Die Kriterien sind landeseinheitlich. Die Prüfung erfolgt standesgemäß mit dem Rad. Ist ein Fahrradweg erst einmal in Betrieb genommen, unterliegt er einer stetigen Kontrolle und Wartung. Das bedeutet zum Beispiel, dass zugewachsene und verschmutzte Wege regelmäßig freigeschnitten und gesäubert werden. Dazu gehören auch Baumaßnahmen, um Schäden auszubessern oder das Wegenetz zu erweitern. Übrigens sind alle Nutzer eingeladen, dabei mitzuhelfen. Zahlreiche Pfosten an den Wegen besitzen QR-Aufkleber mit einer individuellen Pfostennummer. Schäden oder Anregungen können mit dem QR-Code und einem Online-Formular vor Ort erledigt werden.

 

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